top of page
3aea45fc-4d54-4102-99ba-1d149d4287bd.avif

DEUTSCHLAND SIND WIR

Was brauchen wir, um uns zu Hause zu fühlen?

Deutschland ist ein Lebensraum der Vielfalt — mit viel Potenzial.

Darin finden wir Kulturen mit bestimmten Formen des Denkens, Fühlens, Zusammenlebens und Gestaltens. Wir sehen Naturverbundenheit, Musik, Philosophie, Dichtkunst, Wissenschaft, Handwerk, Vereine, Gemeinschaften und vieles mehr. 

 

Deutschland ist in den vergangenen 100 Jahren durch viele Transformationen gegangen. Menschen mit ganz unterschiedlichen Geschichten leben heute hier zusammen. Sie haben unterschiedliche Wurzeln im Osten oder Westen, mit Familien, die Krieg, Flucht, Vertreibung oder Migration erlebt haben, hier geboren oder zugewandert sind. Genau in dieser Vielfalt liegt eine große Chance: Wenn es gelingt, die unterschiedlichen Geschichten miteinander in Beziehung zu bringen, entsteht daraus ein starkes, resilientes Zusammenleben.

PP-Logo_2026_Colour-2048x1485.png.webp

Im Rahmen des Pocket Projects werden wir an drei Terminen zu Global Social Witnessing Calls einladen. Alle Calls, sowie die weiteren Events, die im Oktober/November 2026 zu diesem Thema stattfinden, werden den Boden für einen kollektiven Heilungsprozess mit Thomas Hübl ebnen. 
 

deutschlandflagge_reichstag_1920x1080.jpeg

Termin noch unklar

17.00 - 18.30 Uhr MEZ

Was heißt es deutsch zu sein?

In diesem Call widmen wir uns der Frage, wie uns Land, Staat, Nation prägt. Was für Bilder, was für Gedanken, was für Emotionen entstehen, wenn wir uns damit verbinden deutsch zu sein, sich deutsch zu fühlen, oder eben auch nicht.

 

Welche kulturellen Formen und Werte sind an Orten entstanden und prägen bis heute, wie Menschen hier leben? Was davon möchten wir bewahren? Was darf neu entstehen?

 

brandenburger_tor_1920x1080.jpeg

Termin noch unklar

17.00 - 18.30 Uhr MEZ

In Deutschland leben. Wie ist das?

Es fühlt sich sicher für jede Person unterschiedlich an. Doch wie ist es gerade für Menschen aus anderen Herkunftsländern? Im Austausch können wir Erfahrungen von Alexandra Amaya Perez hören. Sie kommt aus Kolumbien und hat drei Jahre lang in Deutschland gelebt. Gerade stellt sie sich die Frage, ob sie wieder dorthin zurück will.

Was passiert, wenn unsere unter-schiedlichen Geschichten in Verbindung kommen und wir uns dadurch anders aufeinander beziehen können?

 

waldweg_sonnenaufgang_1920x1080.jpeg

Termin noch unklar

17.00 - 18.30 Uhr MEZ

Brauchen wir eine Heimat?

Der Begriff Heimat ist in Deutschland vielseitig geprägt worden. Es wird darunter unterschiedliches verstanden. Menschen aus anderen Ländern und  indigenen Kulturen bringen dazu ein anderes Wissen mit ein. Gemeinsam wollen wir erforschen, was es heißt, sich zu Hause zu fühlen.

Zu was fühlen wir uns zugehörig, wenn wir von Heimat sprechen? Wie wichtig ist uns dieser Begriff? Was sind unsere Gefühle und Assoziationen dazu? Was brauchen wir, um uns zu Hause zu fühlen? Kann eine indigene Sichtweise dazu beitragen sich wieder mehr zu beheimaten?

 

Leitung
IMG_20260316_125414.jpg
Alexandra Amaya Perez
und Björn Mundinger

Alexandra Amay Perez ist 31 Jahre alt und in Kolumbien geboren. Einen großen Teil ihrer Kindheit und Jugend verbrachte sie in den Llanos Orientales. Ihre starke Berufung zum Dienen und ihre tiefe Neugier auf den menschlichen Körper sowie die Grundlagen von Gesundheit und Gleichgewicht haben sie dazu gebracht, Medizin zu studieren und eine Weiterbildung in Funktioneller Medizin zu absolvieren. Drei Jahre lang lebte sie in Deutschland.

Im letzten Jahr hat sie sich zunehmend mit dem Zusammenhang zwischen Trauma, Trennung und Krankheit sowie mit individuellen und kollektiven Wunden beschäftigt. Eine ihrer großen Leidenschaften ist die Geburtshilfe, insbesondere der Schutz der physiologischen Geburt. Sie arbeitet mit afro-kolumbianischen und indigenen Hebammen im Chocó zusammen und setzt ihre Ausbildung in diesem Bereich weiter fort.

Heute möchte sie diese Erfahrungen miteinander verbinden und weiter danach suchen, wie wir wieder verbundenere Formen des Fürsorgens, Heilens und Miteinander-Seins finden können.

Björn Mundinger ist Friedens- und Konfliktforscher M.A. und Sozialarbeiter B.A. und war zuletzt im Bildungsbereich und zuvor in der Arbeit mit geflüchteten Menschen tätig. Er vertieft sich immer mehr in der Begleitung von Einzelpersonen und Gruppen und schließt dabei systemische, körperorientierte und traumabewusste Ansätze mit ein. Aufgewachsen ist er im Schwarzwald, hat lange in der Schweiz und teilweise in Österreich gelebt und ist nun wieder zurück in seiner Heimat. Dort beschäftigt ihn einmal mehr die Frage nach Herkunft und Identität, behält aber seine Leidenschaft zu anderen Kulturen und Ländern aufrecht. Dies hat ihn schon mehrmals nach Südamerika gebracht, wo er zuletzt auch mit den Fragen in indigenen Gemeinschaften des Kogivolkes unterwegs war und derzeit ein Buch darüber schreibt. 

GSW-World-02-1600x350.jpg
Was ist Global Social Witnessing

Die Welt bezeugen – und uns mit ihr in Beziehung setzen

Global Social Witnessing lädt uns dazu ein, gesellschaftliche und globale Ereignisse nicht nur zu beobachten oder über sie zu wissen, sondern ihnen bewusst zu begegnen. Wir erforschen, was geschieht, wenn wir mit Körper, Herz und Verstand wahrnehmen: Was berührt uns? Wo wenden wir uns ab? Was können wir sehen – und was vielleicht noch nicht?

Im gemeinsamen Bezeugen können neue Perspektiven, Mitgefühl und eine tiefere Beziehung zu uns selbst, zu anderen Menschen und zur Welt entstehen.

 

Global Social Witnessing ist deshalb nicht nur eine innere oder spirituelle Praxis, sondern auch eine zutiefst gemeinschaftliche und politische Aktion. Aus bewusster Wahrnehmung kann die Frage wachsen, welche Verantwortung wir tragen und welchen eigenen Beitrag wir zu mehr Frieden und einer gesellschaftlicher Transformation leisten können. 

PP-Logo_2026_Colour-2048x1485.png.webp

Wie aus vielen Geschichten ein Wir entsteht

Ein Kollektiver Heilungsprozess

Am 26. und 27. November findet der gemeinsame Höhepunkt unserer deutschlandweiten Reise statt:

ein Integrationsprozess unter der Leitung von Thomas Hübl, in den die Erfahrungen aus allen fünf Säulen einfließen.

bottom of page